Geschrieben von adminakams am . Veröffentlicht in Berichte 2010.
Der SCAI ehrt seinen Meister.
Der Segelclub Alpsee Immenstadt und zahlreiche Gäste ehrten Philipp Buhl für den in Hamburg eroberten Deutschen Meistertitel der olympischen Laserklasse und seine excellenten Saisonserfolge bei den Weltcup-Regatten, der EM und WM.
Festredner waren der Vorsitzende des Segelclubs Uli Weigel, Immenstadts Bürgermeister Armin Schaupp, der Bürgermeister von Sonthofen, Hubert Buhl und der Vorsitzende des Sportbeirates von Immenstadt, Sigi Wegmann.
Anschließend schildert der Erfolgssegler selbst in spannender Weise wichtige Ereignisse und kniffelige Situationen aus seinem Saisonsverlauf. Buhl bedankte sich bei seinen Förderern und Sponsoren und hob besonders den umfassenden Support seines Vaters hervor.
(Immenstadt, 04.11.2010 (Text und Bilder: Friedl Buhl)
SCAI-Vorsitzender Weigel holte Philipps Meitserschaftserfolge in die Erinnerung zurück. Er begann mit dem ersten Deutschen Jugendmeistertitel im Jahre 2005 und ließ die weiteren Spitzenerfolge kurz Revue passieren: Insgesamt sechs IDM-Medaillen, davon vier goldene, fünfmal Junioren-EM-Metall, davon dreimal Gold und schließlich Bronze bei der Junioren-WM. Weigel hob schließlich Buhls jüngste seglerische Spitzenleistung bei der IDM in Hamburg hervor und würdigte besonders auch die Entwicklung und Konstanz seiner Leistungen über all die Jahre.
Zu den Gratulanten zählten auch Immenstadts Bürgermeister Armin Schaupp sowie Sonthofens Bürgermeister Hubert Buhl und Sigi Wegmann, Vorsitzender des Sportbeirates von Immenstadt. Sie würdigten den jüngst erkämpften Deutschen Meistertitel von Philipp Buhl und seine weiteren hochkarätigen sportlichen Erfolge. Hervorgehoben wurden vor allem auch, dass solche Leistungen sich für die gesamte Region positiv auswirkten. Schließlich wurden auch Fernblicke und Hoffnungen nach Olympia 2012 geäußert.
Zum Schluss fasste Philipp Buhl die diesjährigen Saison zusammen. Sie sei fast nur vom Positiven gekennzeichnet gewesen. Nach dem EM-Vierten, seiner ersten Weltcup-Bronzemedaille bei der Kieler Woche und dem WM-Zwölften in Hayling Island seinen endgültig „… alle Schäfchen wie föhntrocken unter’m Dach gewesen.“ Egal was noch passiert wäre, der Gesamterfolg für 2010 war abgesichert.
Doch da sei noch die Deutsche Meisterschaft in Hamburg gewesen, deren Bedeutung neben den großen internationalen Events für Buhl eher untergeordnete Bedeutung gehabt habe. Ein Gedankenaustausch mit seinem Vater habe jedoch einen wichtigen Motivationsimpuls ausgelöst. Buhl schilderte: "Ich wollte jetzt bei der IDM nicht nur gut sein, sondern war entschlossen sie zu gewinnen.“ Man könne schließlich nicht auf der hohen int. Ebene zur deutschen Nummer 1 aufgestiegen sein und dann die Deutsche Meisterschaft nicht gewinnen. Dies würden meine die Fans schlicht erwarten und alles andere kaum nachvollziehen können.
Mit seinen spannenden, bildhaften Erzählungen zur IDM und seinen humorvollen Einlagen holte Philipp nun das Publikum ganz eng zu sich an Bord. Er vermittelte besonders den Nerven-beanspruchenden Verlauf des spannenden Finales. In diesem habe er wie kaum jemals zuvor Wechselbädern zwischen Gewinnen und Verlieren zu überstehen gehabt, um seine unangefochtene Gesamtführung auch am Ende doch noch mit der Goldmedaille belohnt zu bekommen.